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Rohrbegleitheizung
english: trace heating system
 
Eine Rohrbegleitheizung wird in frostgefährdeten Bereichen eingesetzt, um wasserführende Rohrleitungen vor Frostschäden zu schützen. Die Heizung besteht hier in der Regel aus einem Heizkabel oder Heizband, das am Rohr entlang noch unter der Rohrisolierung verlegt wird.
Teilweise kommen dabei sogenannte selbstregulierende Heizleiter zum Einsatz. Dabei handelt es sich um Leitungen, deren elektrischer Widerstand bei steigender Umgebungstemperatur ebenfalls ansteigt, so dass sich die Wärmeabgabe reduziert. Fällt die Temperatur, gibt das System dank eines sinkenden Widerstands mehr Heizwärme ab.

Bei der Auswahl einer Rohrbegleitheizung ist anhand von Rohrdurchmesser, Stärke der Isolierung und Temperaturunterschied zwischen Rohrinhalt und Umgebung zu ermitteln, welche Heizleistung erforderlich ist. Gegebenenfalls ist hier eine Fachfirma heranzuziehen.

Rohrbegleitheizungen werden neben dem Frostschutz auch zur Vermeidung von Wärmeverlusten beim Leitungstransport von Warmwasser oder anderen Flüssigkeiten eingesetzt; sie kommen auch in der Verfahrenstechnik bei der Erwärmung von Flüssigkeiten zum Einsatz.
Ähnliche Systeme werden auch als Dachrinnenheizung verwendet.
 
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Dachrinnenheizung

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Zuletzt aktualisiert: 26.11.2019
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