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Rasterfassade
english: grid-like façade
 
Die Rasterfassade zeichnet sich durch einheitliche, symmetrische Elemente aus, die über die gesamte Fassade wiederholt werden. Dies können z.B. Fenster gleicher Breite mit gleichen Zwischenräumen sein, auch Wandelemente, die sich in immer gleicher Weise mit Fenstern abwechseln. Besonders verbreitet ist die Rasterfassade bei Hochhäusern und Gewerbeimmobilien. Sie wurde besonders bei den Neubauten nach dem Zweiten Weltkrieg verwendet, ist aber auch heute noch weithin üblich.

Kritisiert werden Rasterfassaden wegen ihrer Uniformität, meist in Verbindung mit einer einheitlichen „Kastenform“ der entsprechenden Gebäude und der entsprechend eintönigen Gestaltung des Stadtbildes. Grund für die Verwendung von Rasterfassaden ist oft, dass die jeweiligen Gebäude sich für ein möglichst breites Spektrum an Nutzungsmöglichkeiten eignen sollen. Dem dienen zum Beispiel eine einheitliche Fensterbreite und eine übersichtliche oder sogar veränderliche Aufteilung der Innenräume.

Teilweise werden in eine Rasterfassade jedoch auch Stilelemente eingefügt, die die Einförmigkeit der Fassade auflockern – so befinden sich an der Rasterfassade des 1953 errichteten Dresdner Studentenwohnheims „Güntzpalast“ elf Reliefs von Reinhold Langner zu Dresdens Stadtgeschichte.
 

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Zuletzt aktualisiert: 26.11.2019
Anzahl der Stichwörter insgesamt: 5235

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