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Raumindex
english: room index
 
Im Gegensatz zum Zeitreihenindex ist der Raumindex eine Vergleichsbasis für Preisniveaus von Immobilien für unter­schiedliche Teilräume. Der übergeordnete Raum (z. B. ein Bundesland) erhält als Basisraum die Indexzahl 100. Das Preisniveau untergeordneter Räume (z. B. Regie­rungs­be­zir­ke, Land- und Stadtkreise) kann an dieser Raumbasis gemessen werden. Dabei haben die Teilräume mit einer Indexzahl von >100 ein höheres und die Teilräume mit einer Indexzahl von <100 ein niedrigeres Preisniveau als der Landesdurchschnitt (= 100).

Der Raumindex setzt – wie der Zeitreihenindex – iden­ti­sche "Waren­körbe" d. h. Immobilienarten, -größen und -qualitäten voraus. Da der RDM-Preisspiegel mit seinen Normobjekten diese Identitätserfordernisse erfüllt, können mit seiner Hilfe grundsätzlich Raumindices gebildet wer­den. Dabei fungiert hier als Raumbasis kein Bundesland, sondern eine Stadt, an der dann das Immo­bilienp­reis­niveau anderer Städte gemessen werden kann. Da der Raumindex vom RDM entwickelt und in Marktberichten eingebracht wurde, wird er auch als RDM-Raumindex bezeichnet.
 
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Zuletzt aktualisiert: 26.11.2018
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