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Trombe-Wand
english: Trombe wall
 
Der französische Ingenieur Felix Trombe entwickelte 1950 eine wärmespeichernde Wandkonstruktion, die heute als Trombe-Wand bezeichnet wird.

Eine Trombe-Wand ist massiv, dunkel gestrichen und wird 10 bis 15 cm hinter einer einfachen Verglasung angebracht.
Tagsüber heizt sich die Wand durch die Sonneneinstrahlung und die im luftgefüllten Zwischenraum entstehende Stauwärme auf. Nachts wird diese Wärme dann langsam an den dahinter liegenden Innenraum des Gebäudes abgegeben. Mit Hilfe von Lüftungsklappen kann zusätzlich die warme Luft aus dem Zwischenraum in das Gebäude geleitet werden.

Heute existieren verschiedene Abwandlungen der Trombe-Wand. Teilweise wird dabei Wasser zur Wärmespeicherung eingesetzt.

Der Nachteil einer herkömmlichen Trombe-Wand besteht in der schlechten Wärmedämmung der Konstruktion. So kann ein großer Teil der erzeugten Wärme durch die Verglasung wieder nach außen abfließen. Systeme aus dem Bereich der Transparenten Wärmedämmung sind – insbesondere in Nordeuropa – effektiver.
 

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Zuletzt aktualisiert: 10.09.2019
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