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Zeitbrand
english: intermittent burning / burning for a limited period of time, e.g. in a fireplace
 
Wer sich einen Heizofen für feste Brennstoffe wie Holz oder Kohle anschafft, steht schnell vor der Frage, ob in einen Dauerbrand- oder Zeitbrandofen investiert werden soll.

Der Begriff Zeitbrand stammt aus der Produktnorm DIN EN 13240 (Raumheizer für feste Brennstoffe - Anforderungen und Prüfungen). Er bezieht sich auf Feuerstätten, die im Rahmen einer unterbrochenen Betriebsweise beheizt werden. Ein Abbrand mit einer Befüllung muss mindestens eine Brenndauer von 45 Minuten bei Nennleistung des Ofens haben. Die Abbranddauer ist von der Menge des verwendeten Brennstoffes und der zugeführten Luft abhängig. Der Ausdruck „ununterbrochene Betriebsweise“ meint dabei den Betrieb bis zum nächsten Nachlegen von Brennstoff. Zeitbrandöfen werden in der Regel mit Holz betrieben, können jedoch zur Erhaltung der Glut auch mit Briketts bestückt werden.

Über die zulässige oder technisch mögliche Betriebsdauer pro Tag sagt der Begriff Zeitbrand nichts aus. Viele Hersteller von Kaminöfen lassen ihre Öfen als Zeitbrandfeuerstätten prüfen, da hier günstigere Werte erzielt werden als beim sogenannten Dauerbrand: Bei letzterem wird die Umwelt durch höhere Emissionen stärker belastet. Der Wirkungsgrad ist beim Zeitbrand höher.

Nicht zu verwechseln ist der Zeitbrandofen mit einer "Feuerstätte für den gelegentlichen Betrieb". Dieser baurechtliche Begriff meint in erster Linie offene Kamine, die nur gelegentlich betrieben werden dürfen und nicht die Mindestanforderungen an den Wirkungsgrad einer zum Heizen dienenden Feuerstätte erfüllen.
 
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Zuletzt aktualisiert: 02.10.2018
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