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Wertermittlungsverordnung (WertV)
english: German federal ordinance for valuation
 
Die Wertermittlungsverordnung 1988 war bis zum 30. Juni 2010 die Vorschrift, an die sich Gutachterausschüsse und Sachverständige zu halten hatten, wenn es darum ging den Verkehrswert für ein Grundstück zu ermitteln, der für den Vollzug des Baugesetzbuches heranzuziehen war, soweit Bewertungsfragen hierbei eine Rolle spielten. Beispiele für solche Bewertungserfodernisse:
  • Ermittlung einer Enteigungsentschädigung,
  • gemeindliches Vorkaufsrecht zum Verkehrswert,
  • Durchführung von Bodenordnungsmaßnahmen,
  • Bemessung von Ausgleichs- und Entschädigungsleistungen im Zusammenhang mit der Durchführung von städtebaulichen Sanierungsmaßnahmen usw.
Unabhängig von dieser Zwecksetzung wurde aus der Wertermittlungsverordnung eine allgemeine Grundlage für normierte Wertermittlungsverfahren auch für Wertermittlungen in privaten Angelegenheiten. Diese WertV wurde im März 2010 von der Nachfolgeverordnung – der Immobilienwertermittlungsverordnung (ImmoWertV) – abgelöst. Diese dient einer gleichen Zwecksetzung, berücksichtigt aber die inzwischen eingetretenen Entwicklungen und Änderungen im Bereich der Immobilienbewertung.
 

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Zuletzt aktualisiert: 28.11.2017
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