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Widerrufsklausel
english: contestable clause
 
Mit einer Widerrufsklausel will der Makler verhindern, dass er seine Provision verliert, wenn sein Auftraggeber vor Ablauf der vereinbarten Zeit den Vertrag widerruft beziehungsweise vom Vertrag zurücktritt.

Eine solche Klausel kann nur in dem Fall wirken, in dem der Auftraggeber nach dem Widerruf entgegen seinen vertraglichen Pflichten einen Kaufvertrag abschließt. Die Klausel kann also nur bei einem Alleinauftrag wirksam werden.

Zunächst ist darauf hinzuweisen, dass die Aufgabe der Verkaufsabsicht keinen Widerruf darstellt.
Im Einzelnen ist noch vieles streitig. Der Makler geht das Risiko ein, dass die Widerrufsklausel für unwirksam erklärt wird. Sie könnte als Vertragsstrafe angesehen werden, muss also den dafür geltenden Regeln folgen.

Beispiel für eine Widerrufsklausel:
Der Auftraggeber muss die vereinbarte Provision auch dann zahlen, wenn er vor Ablauf der vereinbarten Vertragslaufzeit vom Alleinauftrag zurücktritt und anschließend den Hauptvertrag abschließt.
 
SIEHE / SIEHE AUCH:
 
Vertragsstrafe

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Zuletzt aktualisiert: 10.09.2019
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Lizenzausgabe: Sebastian Steinbach Immobilien, Leipzig
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